Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat,
dem wird die Erkenntnis der Worte nicht helfen.

Autor: Martin Luther (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator

Wo Leib und Seele miteinander in Eintracht sind,
sind alle Werke dem Menschen süß und lustvoll.

Autor: Meister Eckhart (1260 - 1327), deutscher Mystiker und Provinzial der Dominikaner, starb unter der Anklage der Ketzerei

Man muß damit anfangen, Gedanken anderer auffassen zu können.

Autor: Quelle: »Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte«

Wenn der Sprachapparat eines Menschen leicht angetrieben wird, besteht die Gefahr, daß ihn ein bloßer Wind in Tätigkeit setzt. Diese Art von Windmühlen sind wie die wirklichen in flachen Gegenden häufiger als in gebirgigen.

Autor: Quelle: »Aphorismen«, München und Leipzig: Georg Müller, 1905

Sein Ziel zu kennen reicht nicht,
man muß auch den richtigen Weg gehen.

Autor: © Rainer Karius deutscher Management- und Verkaufstrainer

Im Gegensatz zu einigen archäologisch wichtigen oder gar gewinnträchtigen versunkenen Schiffen, sollten menschliche Wracks nicht in jedem Falle mit viel Aufwand geborgen werden.

Autor: © Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

Auch manche Götter fingen klein an.
Bis sie ihre passenden Manager auf Erden fanden.

Autor: © Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

Auch der Kühne flieht, sobald er nahe sieht das Totenreich.

Autor: Sophokles (496 - 405/6 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Tragödiendichter und Schauspieler, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

Dem Arbeiter selbst ist … die Arbeitsfreude genommen. Aber das höchste Glück des Mannes ist das Arbeitsglück. Wenn das aus der Welt verschwindet, dann müssen die Menschen entarten.

Autor: Quelle: »Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen aus seinen Werken«, ges. v. Max Wachler, München: Georg Müller, 1931

Angebinde

Wenn wir auch ohne Ahnen sterben
Und ohne Adelsglück und Ruhm:
O glücklich, wenn wir dort ererben
Ein Gotteslehen zum Eigentum !

Auch ist's ein Trost für unser Leben,
Für unsere schwächliche Natur:
Erbsünde hat uns Gott gegeben,
Erbadel gaben wir uns nur.

Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), eigentlich A.H. Hoffmann, deutscher Schriftsteller, dichtete 1841 auf Helgoland »Das Lied der Deutschen«, dessen 3. Strophe die heutige Deutsche Nationalhymne ist.

Die überflüssigsten Geister: Die alles, was sie durchschaut haben, auch einsehen.

Autor: Quelle: »Einsprüche«

Es ist schön, wenn ein Lehrer Humor hat. Humor ist Feuchtigkeit und nichts braucht die Schulluft nötiger.

Autor: Otto Ernst (1862 - 1926), eigentlich Otto Ernst Schmidt, deutscher Erzähler, ursprünglich Volksschullehrer

Ich suchte das Haus der Zufriedenheit;
Es kannt' es niemand weit und breit.

Autor: Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Liebe? Falsch verstanden schwemmt sie den Geist auf. Nicht mehr.

Autor: © Peter Rudl (*1966), deutscher Aphoristiker

Wissen ohne Genie ist ein Art beschränkten mechanischen Wesens.

Autor: Karoline Freiin von Wolzogen (1763 - 1847), deutsche Schriftstellerin und Schwägerin des Friedrich von Schiller

Fehlts dem Diebe an Gelegenheit,
Glaubt er an seine Ehrlichkeit.

Autor: Quelle: Sanhedrin, 22a