Der Wein ist der Glättstein
Des Trübsinns, der Wetzstein
Des Stumpfsinns, der Brettstein
Des Sieges im Schach.
Ha, Wein ist der Meister
Der Menschen und Geister,
Der Feige macht dreister
Und stärket, was schwach;
Der Krankes gesund macht,
Verborgenes kund macht,
Und Morgen aus Nacht.

Autor: Quelle: »Das Vaterunser«

Da stehn sie nun, die nicht vom Winde verwehten Worte, von der Sonne verdorrt.

Autor: © Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Alle Lügen über den Menschen
standen schon in seinem Prospekt.

Autor: Quelle: »Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens«, Books on Demand, 2006

Kann man einen Menschen als vielseitig
bezeichnen, der zu allem fähig ist?

Autor: Quelle: »Samowahrheiten«, © Eulenspiegel Verlag, Berlin, 1982

Der Wert eines Menschen definiert sich leider oft nicht aus dem, was er ist, sondern aus dem, was er vorgibt zu sein.

Autor: © Martina Wichor (*1954), Werbekauffrau/Idee - und Projektentwicklung

Anderen etwas in die Schuhe zu schieben ist eine Tätigkeit, bei der man sich leicht kalte Füße holen kann.

Autor: Quelle: »Gedankenwege«, Brockmeyer Verlag, 2009

Wahrheit läßt sich leichter zur Lüge verarbeiten als Lüge zu Wahrheit.

Autor: © Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Bringe dich in die Gemeinschaft ein.
Jeder kann vom anderen lernen.

Autor: Quelle: »Chakrade«, Heilbotschaften Geistige Heilmittel von Dr. med. Ebo Rau und Helga Schäferling, 2009

Um mit nackten Gedanken nicht zu schockieren, muß man sie in anständige Worte kleiden.

Autor: © Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker

Wer zwitschert, unterhält sich vielleicht mit Vögeln!

Autor: Quelle: »Sequenzen von Skepsis«

Bunten Hunden gelingt es selten, sich überzeugend als graue Maus zu tarnen.
Farblich klappt es manchmal, aber das Bellen mindert doch den Gesamteindruck

Autor: © KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Drei W machen uns viel Pein:
Wer will im Netz gefangen sein?

Autor: © Michael Wollmann (*1990), Student

Den rechten Zeitpunkt abwarten
heißt, anderen zuvorkommen.

Autor: Lü Bu We (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), reicher chinesischer Kaufmann, später Reichskanzler

Und die Menschen sind ja gut
Lassen uns nicht sterben,
Pflegen uns in treuer Hut,
Daß wir nicht verderben.

Lieber Frühling, schweige still –
Ist nicht viel dahinter,
Wer von Herzen blühen will,
Blüht auch noch im Winter!

Autor: Hermann Rollett (1819 - 1904), österreichischer Dichter des Vormärz, Stadtarchivar in Baden bei Wien

Wer große Sätze machen will,
muß erst kleine üben.

Autor: Quelle: »Blätter am Wege«

Die väterliche Macht läßt niemals mit sich spaßen.

Autor: Quelle: »L'école des femmes«, (»Die Schule der Frauen«), 1662