Schieb alle Theorien beiseite samt allen Glaubenssätzen und halte dich an die simplen Tatsachen.

Autor: Quelle: »Philosophische Gedanken zur Homöopathie. Aphorismen«, Groma Verlag Baar (Schweiz) 2004. ISBN 3-9521004-4-7. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Groma Verlags

Der Mensch ist ein Pendel zwischen Lächeln und Tränen.

Autor: Lord George Gordon Noel Byron (1788 - 1824), englischer Dichter der Romantik

Zweifel zu haben ist ein glaubwürdiges Zeichen dafür,
dass man seinen Glauben ernst nimmt.

Autor: Quelle: »Gedankenwege«, Brockmeyer Verlag, 2009

Der moderne Komponist schreibt seine Werke, indem er sie auf der Wahrheit aufbaut.

Autor: Claudio Zuan (Giovanni) Antonio Monteverdi (1567 - 1643), italienischer Komponist, ab 1590 im Dienst der Gonzaga in Mantua und wurde 1602 Hofkapellmeister

Die wahre Kunst ist nicht, gute Gedanken zu haben,
sondern gute Gedanken zu leben.

Autor: © Heimito Nollé (*1970), Medienanalyst

Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten.

Autor: John Stuart Mill (1806 - 1873), englischer Philosoph und Ökonom, Vertreter einer liberalistischen Wirtschaftslehre

In Behördenkantinen gibt es jetzt den Beamtenteller.
Im Amtsdeutsch wird er Verwaltungsgericht genannt.

Autor: © Siegfried Wache (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor

Das Gewissen sagt uns wohl,
Was man tun und meiden soll.

Autor: Deutsches Sprichwort

Die Jahrhunderte werden über dir vergehen,
Schönheit der Schrift, und du wirst immer noch leben!

Autor: Alphonse de Lamartine (1790 - 1869), französischer Epiker, Romantiker und liberaler Politiker

Das alte Gesicht

Ein alt Gesicht spricht lehrend an.
Man fragt wohl still, was hat der Mann
Jahr aus, Jahr ein erleben müssen,
Um unser Auge so zu grüßen,
Daß es nur zweifelnd auf ihm weilt
Und unser Herz den Zweifel theilt?
Ein Jugendantlitz hat gesiegt
Oft schon, wenn es vorüberfliegt.
Was edle Nase, tiefe Augen,
Was sanfter Mund, bedeutend
Kinn in jüngerer Erscheinung taugen,
Dient ihm zum schleunigen Gewinn.
In alte Mien' uns einzuleben,
Ist uns so plötzlich nicht gegeben.
Was sie Erlebtes in sich hegt,
Ist nicht so bald zurechtgelegt.

Autor: Karl Friedmann Hartmann Mayer (1786 - 1870), deutscher Dichter und Jurist

Wer seinen Blick auf Schönes lenkt,
wird durch die Aussicht reich beschenkt.

Autor: © Wolfgang Lörzer (*1950), VHS-Dozent und Autor

Mancher Menschen Blick biegt dir das Genick.

Autor: Quelle: »Zersplitterte Gewissheiten«, Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2009

Läßt für die Sterblichen größeres Leid je sich erdenken, als sterben zu sehen die Kinder?

Autor: Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter

Der übermäßige Schmerz verbindet uns mit dem Tode.

Autor: Epikur von Samos (341 - 271 v. Chr.), griechischer Philosoph

Die Politik der Parteien in Deutschland ist die demokratisierte Form des Absolutismus.

Autor: © Olaf Dudek (*1953), Ph.D. economics und Journalist

Ein Computer ist wunderbar, aber kein Wunder.
Er arbeitet nur deshalb so schnell, weil er nicht denkt.

Autor: © Paul Eßer (*1939), deutscher Schriftsteller